Internationale Vegetarier-Union (IVU)
IVU logo

Über EarthSave, den Vegetarismus und mich
von Don Robertson

Wie so viele andere kleine Kinder auch, war ich niedergeschlagen, als ich von meiner Mutter zum ersten Mal hörte, dass wir Tiere töten, damit wir sie essen können. Ich konnte diese Erkenntnis nur schwer damit vereinbaren, dass Tiere doch unsere Freunde sind. Ich dachte: "Man bringt doch nicht seine Freunde um und isst sie, oder"?

Aber ich traute mich natürlich nicht, die Weisheit meiner Eltern in diesem Alter (etwa drei Jahre) anzufechten. Und ich aß das Fleisch, das meine Mutter für mich kochte, und es schmeckte mir sogar gut.

Dennoch hatte für Vegetarier einen speziellen Platz in meinem Herzen. Ich bewunderte ihre Bereitschaft, aus ihrem üblichen Alltagstrott auszubrechen, um jeden Tag etwas für die Tiere zu tun. Und eines Tages, als ich die Wärme, die Zuneigung und das starke Band zwischen einer Milchkuh (einer Guernsey) und ihrem Kalb miterlebte, dachte ich: "Vielleicht kann ich eines Tages Vegetarier werden."

Es sollten weitere 33 Jahre vergehen, ehe diese Idee zu meiner Priorität wurde. Meine Frau und ich, beide sehr tierlieb (wir haben zwei Pferde, zwei Katzen und drei Hunde) wurden Mitglieder der "Humane Society of the U.S.". Und hin und wieder erhielten wir Literatur und Bilder, die die Bedingungen in Betrieben mit Massentierhaltung zeigten, in denen der Großteil der Hühner, Schweine und Zuchtkälber "produziert" wird, die wir in diesem Land als Nahrung benutzen.

Die Bilder zeigten Bauernhöfe, die nicht wie Bauernhöfe aussahen. Sie sahen eher aus wie schmutzige Konzentrationslager. Und die Fotos zeigten, dass die Tiere einfach nur gelagert und in kleine Käfige gequetscht wurden, mit wenig bis garkeiner Rücksicht auf ihre natürlichen Lebensweisen, Vorlieben oder Bedürfnisse.

Und je mehr ich über moderne Viehzucht lernte, desto mehr kam der Wunsch in mir auf, diese Industrie nicht mit meinen Lebensmitteleinkäufen zu unterstützen. Also wollte ich, als meine Frau erwähnte, dass sie ein vegetarisches Pärchen kennengelernt hatte, unbedingt einige Bücher von ihnen ausleihen, was ich auch tat. Auch durchforstete ich einige Bibliotheken und was ich erfuhr, erstaunte mich. Ich erfuhr, dass pflanzliche Ernährung nicht nur besser für Tiere ist, sondern auch, dass sie gesünder für den Mensch und den gesamten Planeten ist. Die Beweise sind überwältigend.

Sowohl der "U. S. Surgeon General" als auch die "National Academy of Sciences" veröffentlichten in den Achtzigern voneinander unabhänige Studien, die sich über die letzten fünfzig Jahre erstreckten, wobei beide zu sehr ähnlichen Ergebnissen kamen. Sie wiesen auf die Verbindung zwischen den typisch amerikanischen Krankheiten Fettsucht, hoher Cholesterinspiegel, Krankheiten der Herzkranzgefäße, Diabetes im Erwachsenenalter, Mandelentzündung und verschiedenen Krebsarten hin. Laut "Surgeon General", haben 68% der jährlichen Todesfälle in diesem mit falscher Ernährung zu tun. Und an der Spitze seiner Liste von Vorschlägen stand der Punkt, mehr Obst und Gemüse zu essen.

Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass die ärgsten Probleme, nämlich Herzinfarkt und andere Erkrankungen der Herzkranzgefäße, durch Ablagerungen an den Arterien hervorgerufen werden. Diese Ablagerungen bestehen aus gesättigten tierischen Fetten und Cholesterin. Pflanzliche Nahrungsmittel dagegen haben wenig Fett und enthalten auch kein Cholesterin. Es sollte uns also nicht überraschen, dass Bücher zum Thema Gesundheit aus verschiedenen Teilen der Erde zeigen, dass Herzerkrankungen in Gebieten fast völlig unbekannt sind, in denen die Nahrung zum Großteil aus Pflanzen besteht. In Regionen, die dem amerikanischen Vorbild der Ernährung folgen kann man jedoch interessanterweise einen rapiden Anstieg an Herzerkrankungen und anderen Formen degenerativer Erkrankungen erkennen.

Wir wissen seit einiger Zeit, dass eine pflanzenbasierte Ernährung Herzerkrankungen vorbeugen kann, aber vor einigen Jahren zeigten die klinischen Studien von Dr. Dean Ornish, dass vegetarische Ernährungsweisen, bei denen fast vollständig auf Fett verzichtet wird (weniger als 7% Fett), Herzerkrankungen sogar stark bessern können. Seine bahnbrechende Arbeit wurde an verschiedene Gruppen von Patienten mit Herzproblemen getestet, denen eine Kur verschrieben wurde, die auch moderate Bewegung, Rauchverbot, Gruppenunterstützung und Anweisungen zur Stressreduzierung enthielt, wie etwa Meditation und Yoga.

Die Ergebnisse zeigten, dass nach einem Jahr Kur die verengten Arterien von 82% dieser Patienten angefangen hatten, sich wieder zu öffnen. Eine weitere Gruppe von Patienten folgte den Vorschlägen der "American Heart Association" (die es erlauben, bis zu 30% der Kalorien aus Fett aufzunehmen). Am Schluss des Jahres hatten sich die Werte dieser Patienten verschlechtert.

Eine andere Schlüssel-Studie ist das großangelegte "Cornell/Oxford/China Health Project". Die New York Times nannte es den "Grand Prix? die am besten verständliche Studie, die jemals zur Beziehung zwischen Ernährung und dem Risiko von Krankheitsentwicklungen gemacht wurde?erschreckende Ergebnisse." Die Umfrage umfasste die wiederholte Überwachung von 329 Faktoren, die mit dem Herzen zusammenhängen, und zwar bei jedem der 6500 Teilnehmer. Der Ernährungs- und Biochemie-Wissenschaftler Dr. T. Colin Campbell von der Cornell University, der das Projekt leitete, wies darauf hin, dass die gesammelten Daten eindeutig belegen, dass es ernährungstechnische Verbindungen zwischen den anfangs genannten Krankheiten gebe. Außerdem fügte er noch weitere zu der Liste hinzu, besonders Osteoporose. Campbell sieht jedoch den Verzehr von tierischen Proteinen, nicht etwa von Fett, als den Hauptübeltäter dieser Wohlstandskrankheiten an.

Er schloß damit, dass die Studie zeige, dass "die große Mehrheit, vielleicht 80-90% Prozent aller Krebs-, Herzkranzgefäßerkrankungen und anderer degenerativer Leiden ganz einfach durch pflanzliche Ernährung zumindest bis ins hohe Alter vorgebeut werden könne." Weiterhin weist er darauf hin, dass wir umso gesünder werden, je weniger tierische Produkte wir essen.

Die gesundheitlichen und humanitären Gesichtspunkte waren mehr als ausreichend, um mich davon zu überzeugen, was ich in meinem eigenen Leben zu tun hätte, aber ich fand zudem noch einen gleichermaßen zwingenden Grund, zur vegetarischen Lebensweise überzugehen, als ich herausfand, wie verheerend die Massentierhaltung ist. Auf Kälberweiden werden 16 Pfund Korn und Sojabohnen benötigt, um ein Pfund genießbares Fleisch zu erhalten. So stehen die Ressourchen, die verwendet werden, um Fleisch herzustellen zu denen, die benötigt werden, um Pflanzen zu züchten (z.B. Getreide führ den Verzehr durch den Menschen), in keinem Vergleich. Die auf tierischer Nahrung basierende Ernährung verbraucht das Sechzehnfache an Ressourcen der vegetarischen. Das bedeutet das Sechzehnfache an Land, das Sechzehnfache an Wasser, das Sechzehnfache an Dünger, Pestiziden, Unkrautvernichtungsmitteln und Treibstoff für die landwirtschaftlichen Geräte, um nur einen Teil der Verschwendung anzusprechen.

Das selbe Stück Land, das im Moment gebraucht wird, um eine Person eines normalen amerikanischen Fleischesser-Haushaltes zu ernähren, könnte sieben Vegetarier ernähren. Sie erkennen nun vielleicht, welche Auswirkungen dies auf die Unterernährung in verschiedenen Teilen der Welt hat. Eine sehr berühmte Person mit dem Namen Albert Einstein hat einmal etwas gesagt, das uns helfen könnte, diese Gesichtspunkte in ein besseres Licht zu rücken: "Nichts wird der menschlichen Gesundheit mehr nutzen oder die Chance für ein Überleben des Lebens auf der Erde mehr erhöhen als die Weiterentwicklung zu einer vegetarischen Ernährung."

Mir wurde klar, dass diese Informationen mächtig waren; etwas, das einen großen Unterschied für alles Leben auf der Erde machen könnte. Also fuhr ich fort, weiterzulesen und Lesungen und Konferenzen zum Thema vegetarische Ernährung und Viehzucht zu besuchen. Und ich redete; ich redete mit jedem, der mir zuhören wollte und mit vielen anderen, die eigentlich nicht wollten. Und ich weiß nun, dass ich mich selbst lächerlich machte. Aber ich hatte "das Licht gesehen."

Nach und nach (um genau zu sein dauerte es etwa fünf Jahre) erkannte ich, dass den Leuten zu predigen kein effektiver Weg war, meine Botschaft zu verbreiten. Was ich tat funktionierte nicht! Meine erste Ehe hatte vor kurzem geendet und der Rest meines Lebens lief auch nicht besonders gut. Also entschloss ich mich, dass es an der Zeit war, aufzuhören, mich auf die anderen zu konzentrieren und statt dessen an mir selbst zu arbeiten.

Ich meldete mich bei einer Reihe von Selbstfindungsseminaren an, die wirklich gut waren. Ich lernte eine Menge über mich selber. Und eine der besten Sachen, die ich lernte war, dass gute Kommunikation aus weit mehr besteht als nur Zuhören und Sprechen. Und ich kam mehr in Kontakt mit meinen Gefühlen und entdeckte den Wert, mehr auf mein Herz als auf meinen Kopf zu hören. Die Menschen mit denen wir reden wollen nicht immer nur Lösungen; manchmal möchten sie einfach nur gehört werden.

In diesen Kursen lernte ich auch Meditation und Tai Chi kennen, was mir sehr geholfen hat, meinen Perfektionismus zu zügeln und geduldiger mit mir und anderen zu sein. Ich denke dass die fernöstliche Philosophie uns in dieser Hinsicht viel zu bieten hat. Sie lehrt uns den Wert der Kooperation, was so etwas ist wie eine neue Idee für den wettkampf-geprägten Amerikaner. Und wenn wir neue Entscheidungen treffen und uns auf eine gesündere und anteilnehmendere Lebensweise zubewegen ist es gut, daran erinnert zu werden, dass es nicht nötig ist, uns mit anderen zu vergleichen und wir müssen diese Veränderungen nicht alle auf einen Schlag machen. Alles, was wir tun müssen ist, aufmerksam zu sein und immer und immer wieder zu den Bedürfnissen unseres Herzens zurückzukehren. Und dann wird unsere Aufgabe sein, das Leben einfach nur liebenswerter, geistreicher und mit größerem Plan als vorher zu leben.

Während ich fortfuhr, mehr über mich selber und das Leben zu lernen, wurde mir klar, dass andere über eine gesündere und mitfühlendere Lebensweise zu unterrichten und sie dafür zu begeistern einer meiner größten Herzenswünsche war. Und ich dachte, dass musische, schriftstellerische und rhetorische Fähigkeiten eine gute Voraussetzung wären, also machte ich weiter, mehr über den Vegetarianismus zu lernen, sowohl selber als auch durch die Teilnahme an den nationalen Veggie-Konferenzen. Bei diesen Veranstaltungen fühlte ich mich immer wie auf einer Welle mit den Rednern, die EarthSave repräsentierten, wie etwa Dr. Michael Klaper und der Gründer von EarthSave, der Autor John Robbins.

Robbins Diet for a New America ist eines der inspirierendsten Bücher, das ich jemals gelesen habe. In seinem sorgfältig und sehr gut dokumentierten und Pulitzer-nominierten Werk lenkt er unsere Aufmerksamkeit auf die gesundheitlichen, ökologischen und menschlichen Probleme, die aus dem tiefgreifenden Wechsel zur Abhängigkeit von fleischlicher Nahrung stammen, den unsere Gesellschaft und die Entwicklungsländer, die unserem Beispiel folgen, durchgemacht haben. Und mit einer Art leisen Stimme zeigt er uns einen besseren Weg für Amerika und für uns alle

Robbins eigenes Leben ist eine Inspiration für viele. Er ist der Sohn des Mitbegründers des "Baskin and Robbins"-Eiscreme-Imperiums und wurde dort auf die Führung vorbereitet. Aber er hatte eine andere Berufung und so verließ er seine eistüten-förmige Badewanne und das Versprechen von großem Reichtum, um seinen Verlangen auszuleben, zu lernen, wie man gesundes Leben am Besten voranbringt.

Diet for a New America, Robbins erstes Buch, das 1987 veröffentlicht wurde, kam so gut an, dass er 50.000 Briefe bekam, viele von ihnen von Menschen, die wissen wollten, wie sie helfen könnten, seine wichtige Botschaft zu verbreiten. Und genau das ist es, was Robbins 1989 dazu brachte, die ehrenamtliche pädagogische Gruppe EarthSave zu gründen.

Die Mission von EarthSave ist, "Ernährungsentscheidungen zu fördern, die gesund für den Menschen und den Planeten sind. Wir unterrichten, inspirieren und befähigen die Menschen, sich zu einer pflanzlich basierten Ernährung hin zu verlagern und anteilnehmende Maßnahmen für alles Leben auf der Erde zu ergreifen". Es gibt 29 aktive Ortsverbände innerhalb der USA und verschiedene weitere in anderen Ländern, einschließlich Australien, Kanaa, England und Deutschland. Die meisten Ortsverbände werden von Freiwilligen verwaltet und bieten monatliche vegetarische Essen an, zu denen jeder Gast eine Speise mitbringt und bei denen Videos angesehen werden oder Redner Vorträge halten.

Der Ortsverband von Baltimore, den ich zusammen mit meiner Frau Ginny Robertson vor fünf Jahren gegründet habe, gedeiht prächtig. Wir veranstalten Essen, wie ich sie oben beschrieben habe, jeden zweiten Samstag im Monat bei uns Zuhause in Lutherville; meist haben wir zwischen 30 und 40 Teilnehmern. Wir bitten die Leute, eine veganische Speise mitzubringen (was bedeutet, dass keine tierischen Produkte wie Käse, Eier oder Gelatine enthalten sein dürfen). Wir haben uns, wie viele andere der EarthSave-Ortsverbände dafür entschieden, unsere Veranstaltungen vegan abzuhalten, da ein immer größerer Teil der vegetarischen Gemeinschaft zur veganen Ethik übergeht, um so wenig Leben wie möglich zu verletzen. Und da die Käse- und Eierindustrie immer mechanischer und fabrikähnlicher wird, wird es schwerer und schwerer, Tiere zu finden, die menschlich behandelt werden.

Aber EarthSave will auf keinen Fall ein Klub nur für Vegetarier sein. Wir freuen uns über jeden, der etwas über eine gesündere Art zu essen lernen möchte. Einige unserer Teilnehmer suchen nur nach einem oder zwei neuen gesunden Rezepten, um sie in ihren Speiseplan einzubauen, und das ist völlig okay. In der Tat ist das ein sehr erstrebenswertes Ziel. Das Ziel von EarthSave liegt in einer bestimmten Richtung, nicht in der Perfektion. Und ich denke, dass in all dem eine große Lehre für alle steckt, die sich nach einer gesünderen, mitfühlenderen Welt sehnen.

Meine Meinung ist, dass die Verbesserungen, die die Welt aus dem absoluten Purismus oder der Perfektion eines Vegetariers oder Fast-Vegetariers ziehen könnte, unbedeutend ist, verglichen mit dem Guten, dass durch eine 10%-ige Reduzierung des durchschnittlichen Fleischverbrauchs erreicht werden könnte. In der Tat wird geschätzt, dass solch eine Reduktion genug Land, Wasser und andere Ressourcen freigeben könnte, um einhundert Millionen Menschen zu ernähren, was in etwa der Zahl derer entspricht, die wegen Unterernährung behandelt werden müssen.

Also machen wir von EarthSave Baltimore weiter mit unserer Arbeit. Wir begrüßen bei unseren Veranstaltungen viele neue Leute, auch viele Nicht-Vegetarier. Unsere Freiwilligen benachrichtigen 200 Menschen per Telefon und weitere 300 per e-mail, wann immer eine Veranstaltung ansteht. Bei unseren Essen wird kostenlose Literatur angeboten, ein Buchladen und eine Bibliothek für Mitglieder. Auch wird das beste Gericht des Abends mit einem Preis belohnt. Die Themen der Lesungen drehen sich für gewöhnlich um Themen wie vegetarische Ernährung oder die Psychologie von Veränderungen der Lebensgewohnheiten. Diejenigen, die an diesen Veranstaltungen teilnehmen, berichten uns, dass sie sie lehrreich, inspirierend und lustig finden.

Ich gebe auch gerne auf verschiedenen Messen kostenlose Informationen über EarthSave für Interessierte weiter und biete meine Dienste als öffentlicher Redner häufig ohne Entgelt an. Ich finde es wirklich schön, die Möglichkeit zu haben, die Menschen über die Kraft unserer Mahlzeiten zu informieren.

Wenn ich zurückschaue, sehe ich, dass meine Entscheidung, ein Vegetarier zu werden und ein Jahr später Veganer, meine Vorhaben einen Riesenschritt weitergebracht haben in dem Sinne, dass ich meine Vorhaben mit meinen Überzeugungen in Einklang gebracht habe. Und was ich dazu brauchte, und zwar mehr als alles andere, waren Informationen, die mir als Erinnerung dienten und mir helfen, in Kontakt mit dem zu kommen, was ich immer schon im Unterbewusstsein wusste; Vegetarianismus war und ist ein wunderbarer Weg, meine Verbindung mit allem Leben zu beweisen. Und indem ich dies tue, habe ich für mich selbst erkannt, dass ich nicht alleine bin. Ich bin nicht von anderen getrennt, wie ich einst dachte. Wir sind in diesem Leben alle zusammen, verbunden und unterstützt auf Wegen, die wir uns kaum vorstellen konnten.

Zu einer pflanzlich orientierten Ernährung überzugehen ist ein sehr, sehr guter Weg, diesen Planeten und alle, die ihn mit uns teilen, zu lieben. Vielleicht könnte es Dein Weg sein.

Sie können mit Don Robertson Kontakt aufnehmen, um ihn für einen Vortrag zu engagieren. Telefonisch unter 410-252-3043, oderr per e-mail unter earthsaverdon@hotmail.com. Bitte benutzen Sie die selbe Nummer, um in die Telefon- oder e-mail-Liste für die Veranstaltungen aufgenommen zu werden. Die Homepage von EarthSave finden Sie unter www.earthsave.org.

Informationsquellen

Die nützlichsten Bücher für meine Arbeit zu diesem Artikel waren Diet for a New America; (1987), und The Food Revolution; (2001), beide vom Grüder von EarthSave, John Robbins. Jedes der Bücher behandel die Beziehung zwischen Ernährung und den drei großen Gebieten Gesundheit, Ökologie und humanitären Themen.

Informationen über die Zustände von Zuchttieren kamen auch aus diesen beiden Werken, sowie aus vielen anderen Quellen. Zwei hilfreiche Bücher waren Old McDonald?s Factory Farm; (1989), von C. David Coats, und Animal Factories; (1980), von Jim Mason und Peter Singer. Eines der interessantesten Bücher zu diesem Thema wurde von einem ehemaligen Landwirt und Kuhzüchert, Howard Lyman geschrieben, der mittlerweile Veganer ist und uns Insider-Informationen zu den menschlichen Bedingungen sowie der Verwendung von Chemikalien bei der Tierzucht in seinem Buch Mad Cowboy gibt (1998). Mr. Lyman ist der Mann, der einen Aufstand startete, als der in der Oprah Winfrey Show 1996 über die Risiken von BSE sprach. Literatur von verschiedenen non-kommerziellen, pädagogischen Tierschutzverbänden wie etwa der Farm Animal Reform Group, PETA, Animal Sanctuary, und der Humane Society of the United States war zudem hilfreich.

Das Buch, das ich zum Thema vegetarische Ernährung am hilfreichsten fand ist The Vegetarian Way; (1996), von Dr. Virginia Messina und Dr. Mark Messina. Eine Abhandlung zum Vegetarianismus und der vegetarischen Ernährung von der American Dietetic Association war zudem hilfreich. Dr. John McDougall, Leiter eines sehr erfolgreichen Krankenaus-Nahrungsplan-Programmes ist der Autor vieler nützlicher Bestseller zur Verbindung zwischen Ernährung und Gesundheit, vor allem sein Buch The McDougall Plan; (1983). Vegan Nutrition: Pure and Simple;(1987), von Dr. Michael Klaper gab mir zudem ein gutes Basiswissen zur Gesundheit und, ob Sie es glauben oder nicht, das Buch The Complete Idiot?s Guide to being Vegetarian (1999), von Dr. Sazanne Havala. Ein anderes Werk das ich bei der Zusammenstellung dieses Artikels verwendet habe ist Dr. Dean Ornish?s Program for Reversing Heart Disease (1990), von Dr. Dean Ornish.

 

Deutsche Übersetzung von Stefanie Winkelmann

Betreut von Bettina Rehberg - german@ivu.org